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Wirtschaft & Verkehr

Die "Region der Zukunft" als Schnittpunkt überregionaler Entwicklungsachsen

 Im Zentrum Niederbayerns gelegen, präsentiert sich der Landkreis Deggendorf vor allem im Hinblick auf die am 01. Mai 2004 offiziell vollzogene EU-Osterweiterung als internationale Drehscheibe.

Der durch die Bayerische Staatsregierung vorgesehene Ausbau der beiden High-Tech-Achsen "Isarvalley" (von den Forschungszentren im Raum München über Landshut und Dingolfing bis Deggendorf) und "Donauvalley" (von Kelheim über Regensburg, Straubing und Deggendorf bis Passau) bestätigt den Landkreis Deggendorf einmal mehr als Schnittpunkt überregionaler Entwicklungsachsen und wird die Region noch enger in ein landesweites Netzwerk bedeutender Zentren einbinden.

Die Ansiedlungspolitik des Landkreises konnte große Erfolge verbuchen, die positive Entwicklung hat hier eine breitgefächerte Mischstruktur aus Industrie und Handwerk entstehen lassen. Neben den Städten Deggendorf und Plattling investierten auch andere Kommunen des Landkreises erheblich in die Ausweisung von Gewerbe- und Industriegebieten, um gute Voraussetzungen für Betriebe zu schaffen, als Beispiel sei hier nur das Gewerbegebiet Michaelsbuch der Gemeinde Stephansposching genannt. Aber auch der südliche Landkreis mit den beiden großen Kommunen Osterhofen und Hengersberg wurde in den letzten Jahren bestens mit Gewerbeflächen versorgt. Die Kommunen Deggendorf, Plattling und Stephansposching haben die Zeichen der Zeit erkannt und sind in konkreten Planungen für die Ausweisung eines innovativen, gemeindeübergreifenden Gewerbegebietes, das neben den Kommunen auch dem Landkreis weiteres Ansehen verschaffen wird.

Vor allem die Zusammenarbeit der Städte Plattling und Deggendorf untermauert die positive Entwicklung des Landkreises. In der Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsplans wurde Deggendorf/Plattling aufgewertet und erhielt die Einstufung "Oberzentrum".

Neben den zentralen und günstigen Standortbedingungen bietet der Wirtschaftsraum Deggendorf nicht nur ein unternehmerfreundliches, sondern auch ein menschenfreundliches Klima, was sich vor allem auch in einer vorbildlichen Struktur im Bildungs- und Gesundheitswesen niederschlägt.

Die Fachhochschule Deggendorf (Extern) begann im Jahre 1994 ihren Studienbetrieb und kann seitdem auf eine stetige Ausweitung des Studienangebotes und damit verbunden eine Steigerung der Studentenzahl verweisen.

„Die Vorteile die sich für Unternehmen aus der Zusammenarbeit und dem Bildungsangebot der Fachhochschule ergeben, spiegeln sich auch in der Errichtung des I@TC – Innovations Technologie Campus Deggendorf wider. Dieser Technologie orientierte Gewerbepark mit Gründerzentrum ging im Frühsommer 2002 in Betrieb und unterstreicht als Teil der „Offensive Zukunft Bayern“ des Freistaates den Wachstumsstandort Landkreis Deggendorf und die Attraktivität der Region, gerade für innovative, Technologie orientierte,  junge Firmen.“

Die Verknüpfung von Tradition und Moderne, die attraktive Lage am Tor zum Bayerischen Wald, die Bedeutung von Freihafen (Extern) und Fachhochschule sowie die, auch durch die Grenzöffnung bedingte, infrastrukturelle Lage am Knotenpunkt wichtiger Verkehrsströme tragen dazu bei, dass sich der Landkreis als echte Alternative zu den Ballungsgebieten darstellen kann.

Die positive Entwicklung wird auch durch die Verleihung eines Preises der Bundesregierung für die acht Gemeinden des Teilraumes Deggendorf/Plattling (Extern) als "Region der Zukunft" im Jahre 2000 unterstrichen.

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